fleischfressende
Pflanzen

 

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Eine kurze Einführung in die
Welt der fleischfressenden Pflanzen

Wir bieten Ihnen:

Fleischfressende Pflanzen. Gesunde und kräftige Pflanzen, alle eingetopft und inklusive ausführlicher Pflegeanleitung mit Bildern.
Fachlich kompetente Beratung.
Kreative Geschenkideen. z.B. Zimmergewächshäuser, liebevoll bepflanzte Dekogläser.
Zubehörartikel wie spezielles Substrat, Samen und entsprechende Töpfe.
Kostenloser Service für unsere Besucher im Laden:
Spezielle und sehr seltene Fachliteratur zum Nachschlagen.

 

Unter dem Begriff fleischfressende Pflanzen können sich die meisten Menschen wohl nur sehr wenig vorstellen.
Viele halten es für schlicht unmöglich das Pflanzen die Fähigkeit besitzen, Tiere zu verspeisen.

Doch es stimmt!
Fleischfressende Pflanzen existieren tatsächlich, und dies sogar in sehr großer Artenvielfalt.

So variiert die Pflanzengröße von nur wenigen Zentimetern bis zu über einem Meter. Auch wenn manche großen Arten theoretisch dazu in der Lage wären, kleinere Wirbeltiere zu fangen, so ist bisher noch nie ein Mensch oder ein Haustier durch fleischfressende Pflanzen in der Wohnung zu Schaden gekommen.

Sie sind, entgegen der allgemeinen Meinung, auch keineswegs giftig. Die ein oder andere fleischfressende Pflanze wird sogar heute noch in der Medizin als Heilmittel verwendet.

Die schnellste Bewegung, die im Pflanzenbereich bekannt ist, stammt von einem Wasserschlauch (Utricularia). Die winzigen Fangblasen an den Wurzeln können Kleinstlebewesen in einer 1000stel Sekunde einsaugen. Gefolgt von der fleischfressenden Wasserfalle (Aldrovanda vesiculosa) und der Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula)

Die Wasserfalle und Venusfliegenfalle sind miteinander verwandt und können ihre Fallen innerhalb von einem Bruchteil einer Sekunde schließen und somit fast alle Insekten effektiv einfangen.

Die Wasserfalle fängt Kleinstlebewesen im Wasser, sie ist eine Wasserpflanze die an der Wasseroberfläche wächst und sehr viele kleine Fallen ausbildet.

Die Venusfliegenfalle wächst auf der Erde. Sie bildet zwar nicht so viele Fallen wie die Wasserfalle aus, dafür sind die Fallen um ein Vielfaches größer. Die Fallen sind zwar auf Fliegen aller Art spezialisiert, können aber sogar in der Natur, kleine Frösche einfangen und verdauen.

Manche Arten halten Winterruhe, und sind in unseren Breitengraden sogar komplett winterhart, so dass sie auch ganzjährig im Freien gehalten werden können.

Dazu gehört zum Beispiel auch die bekannte Venusfliegenfalle, manche Sonnentauarten und viele Schlauchpflanzen

Andere Arten wie die Kannenpflanze (Nepenthes) sollten ganzjährig tropisch gehalten werden. Das heißt: Immer mindestens 20 Grad Celsius warm und sehr luftfeucht. 

Die meisten fleischfressende Pflanzen sind aber leichter zu kultivieren, als allgemein angenommen wird. Besonders wichtig ist, dass die fleischfressenden Pflanzen regelmäßig mit kalkfreiem Wasser gegossen werden. Daher sollte zum Gießen kein Leitungswasser verwendet werden und auch Blumendünger wird für das Gedeihen der karnivoren Gewächse in der Regel nicht benötigt.

Am besten versorgt man die meisten Pflanzen mit Regen- oder Brunnenwasser oder auch mit destilliertem Wasser.

Fleischfressende Pflanzen sind Sumpfpflanzen und vertragen von Natur aus keinen Kalk, außerdem sind sehr empfindlich gegen Austrocknung. Sie sollten daher immer ausreichend feucht gehalten werden. Am Einfachsten bewerkstelligt man das durch das sog. Anstauverfahren, dabei sollte die Pflanze immer mit ein paar Zentimetern kalkfreiem Wasser im Übertopf gehalten werden.

Gewöhnliche Blumenerde sollte für fleischfressende Pflanzen ebenfalls nicht verwendet werden, da sich die Gewächse den überwiegenden Teil der benötigten Nährstoffe aus dem Fleisch der gefangenen Insekten besorgen und nicht aus dem Boden.

Was fleischfressende Pflanzen jedoch in ausreichender Menge benötigen, ist Licht und Wasser. Falls die Beleuchtung am Fenster nicht ausreicht, kann auch mit zusätzlicher Pflanzenbeleuchtung gearbeitet werden. Ansonsten brauchen die Fleischfresser, je nach Art, auch noch ausreichend Wärme und Luftfeuchtigkeit.

Man sollte fleischfressende Pflanzen auch nicht füttern. Für viele Arten ist das sogar schädlich. Die Pflanzen werden sich die Insekten schon von selbst fangen.

Komplett abgestorbene Pflanzenteile sollte man wegschneiden um evtl. Schimmelbildung an den Pflanzen vorzubeugen. 

Die einzelnen Kulturanleitungen können Sie jederzeit in unserem Downloadbereich herunterladen. Weitere Informationen finden Sie außerdem bei unserem Dr. Carnivor, der die wichtigsten Fragen noch einmal gezielt beantwortet.  

Bei Problemen mit der Kultur von fleischfressenden Pflanzen steht ihnen unser Dr. Carnivor ebenfalls mit gutem Rat gerne zur Seite.

 

 

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